Anschluss eines Drucksensors

Themen rund um den Einbau von trijekt
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methi
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Anschluss eines Drucksensors

Beitrag von methi »

Hallo zusammen,

mich ineressiert es, ob es die Möglichkeit gibt, einen Öldrucksensors mit ans Triejekt anzuschließen und die Werte zu loggen.

Oder kennt jemand eine gute Alternative?

Grüße

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Tobi
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Re: Anschluss eines Drucksensors

Beitrag von Tobi »

Prinzipiell geht das schon, aber ganz einfach ist es nicht.
Es gibt ja die Eingänge "Temperatur A,B,C,D".
Daran kannst du einen Öldrucksensor anschließen.
Die Spannungen werden mit geloggt.

Problem dabei ist, dass die meisten Öldrucksensoren (z.B. die von VDO für die Rundinstrumente) einfach nur einen veränderbaren Widerstand gegen Masse bilden.
Der ist ziemlich niedrig (um die 100Ohm glaube ich, bin gerade nicht sicher).
In der trijekt ist aber an den Eingängen ein relativ hoher Pull-Up-Widerstand gegen 5V (10k).
Die Folge davon ist, dass du damit auch nur niedrige Spannungen am Eingang erzeugst.
(Im Bereich von 0,05V)

Ein niedriger Pull-Up-Widerstand von 100Ohm gegen 5V (Pin 20) ist nicht möglich, da der Stromfluss zu groß werden würde.
Wenn es nicht so genau aufgelöst sein muss, dann könntest du einen 1k Pull-Up dran schalten, damit wärst du im Bereich um die 0,45V.

Alternativ müsstest du z.B. einen 1k Pull-Up-Widerstand gegen 12V schalten.
Damit bekämst du Spannungen im Bereich von 1V.
Problem dabei wiederum ist, dass die geloggte Spannung von der Batteriespannung abhängig ist.
Die darf also nicht schwanken. (macht sie aber!)

Im Idealfall baust du dir eine eigene stabilisierte Spannungsversorgung (5V / 0,1A). Dann kannste einen 100Ohm Widerstand gegen 5V schalten und dahinter den Öldrucksensor.
Zwischen Widerstand und Sensor greifst du das Signal ab und führst es aus einen der o.g. Eingänge.
Dann bist du im Bereich von 2,5V.


gruß
Tobi

kartmanne
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Re: Anschluss eines Drucksensors

Beitrag von kartmanne »

HI,

ich würde die 1k-Alternative wählen, ist am einfachsten machbar. Die Stabilisierung gegen Bordspannungsschwankungen sehe ich in diesem Falle als unkritisch an. Sie liegt doch nur im Bereich von max. 0.3V, also 2%. Gefährliche Öldruckschwankungen liegen deutlich über solchen Abweichungen. Logge die Bordspannung mit und leg sie bei der Auswertung neben die Öldruckkurve, so kannste "bordnetzabhängige Öldrucksensorspannungsschwankungen" leicht erkennen und interpretieren.
Gruß
Manfred
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...es muß drücken im Kreuz, wenn der Gasfuß unten ist

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Tobi
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Re: Anschluss eines Drucksensors

Beitrag von Tobi »

Genau so habe ich es letztes Jahr an meinem Motorrad (mit dem Benzindruck) gemacht. Im direkten Vergleich mit der Bordspannung ist das wirklich kein Problem. Bei meinem Motorrad ist es halt so, dass die Spannung im Leerlauf doch so auf 13V runter geht und erst ab 2000U/min 14V (+/- 0,1V) konstant hält.

gruß
Tobi

methi
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Re: Anschluss eines Drucksensors

Beitrag von methi »

Danke für die Hilfe.
Ich werd es bei Gelegenheit ausprobieren.

Grüße

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